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Aktion LeBe im Jahr der Generationen - Sport-Land Niederösterreich bewegt

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Mitte April 2012 startete in knapp 60 Orten in Niederösterreich das Sport- und Bewegungsprojekt LeBe für Senioren. Schon 2007 hat das SPORT.LAND.Niederösterreich auf Initiative von Sportlandesrätin Dr. Petra Bohuslav in Zusammenarbeit mit den drei Sportdachverbänden ASKÖ, ASVÖ und SPORTUNION sowie dem KNEIPPBUND ein überaus erfolgreiches und spezielles Programm für mehr Freude an der Bewegung entwickelt. Das Abschlussfest 2012 fand am 16. Juni 2012 in Lilienfeld statt.

 LeBe-Fortbildungen

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Das heuer von der Europäischen Union ausgerufene Jahr des aktiven Alterns und der Solidarität zwischen den Generationen soll dazu beitragen, dass ältere Menschen so lange wie möglich gesund, aktiv und unabhängig bleiben. Das Sportland Niederösterreich hat schon 2007 den raschen demografischen Wandel erkannt und begegnete mit der Aktion LeBe unter anderem den Auswirkungen einer alternden Bevölkerung.

Eine Studie bei älteren Menschen von US-Forschern ergab: Sport und Bewegung sind gut für das Gedächtnis. Schon ein leichtes Training führt zur Vergrößerung eines bestimmten Gehirnbereiches und damit zu einer Verbesserung des Erinnerungsvermögens. Es sei deshalb auch nicht vergebens, noch im fortgeschrittenen Alter mit Sport zu beginnen. Im Gegenteil: Der im Alter häufig festzustellende Gedächtnisverlust lässt sich mit dem richtigen Training wirkungsvoll aufhalten. Über 455.000 Menschen in Niederösterreich sind älter als 55 bzw. 60 Jahre und haben oft ein erschreckend hohes Defizit an Bewegung bzw. sind aus den verschiedensten Gründen sportlich inaktiv. Gerade "den ersten Schritt zu tun", ist zumeist das Schwierigste.

"Wir wollen dabei helfen, den "inneren Schweinehund" zu überwinden und Bewegung in den Alltag zu bringen. Denn Bewegungsarmut bedeutet  erhöhtes gesundheitliches Risiko und wird dann meist mit zunehmendem Alter spürbar. Schon ein geringes Maß an Sport und Bewegung kann kleine Wunder wirken und das individuelle Wohlbefinden verbessen. Topmotivierte und ausgebildete ÜbungsleiterInnen in Niederösterreich sind ein wesentlicher Bestandteil unseres Programms. Deshalb entsenden alle LeBe-Partnervereine ihre Übungsleiter zur LeBe-Fortbildung, welche heuer am 3. März in der Sportwelt NÖ stattfand, um auf den neuesten Stand der "Technik" gebracht zu werden. Einige der besten Referenten der Dachverbände unterrichteten an diesem Tag und gaben ihr Know-How an die Übungsleiter weiter. In den letzten fünf Jahren haben die Fortbildung über 430 ÜbungsleiterInnen aus über 175 Vereinen besucht", betont Sportlandesrätin Dr. Petra Bohuslav.

Um einen einheitlichen Standard zu erfüllen, sind die Stundenvorbereitungen wissenschaftlich erarbeitet und können je nach Leistungsniveau angepasst werden. Aber auch organisatorische Hilfestellungen werden geboten. So erhalten am Ende der Fortbildung alle Teilnehmer Skripten und CDs mit Checklisten, Notfallplänen, etc. "Bewegung ist der Motor unseres Lebens.", weiß die Aktionspatin und ehemalige Europameisterin im Eiskunstlauf Ingrid Turkovic-Wendl.

"Wir motivieren die immer größer werdende Gruppe an 55+ jährigen, die sportlich inaktiv sind, zu einer Lebensstiländerung durch und mit Bewegung. So wird in Folge auch die Anzahl der sozialen Kontakte gesteigert. Im Frühjahr 2007 hatte das Pilotprojekt LeBe in 22 Gemeinden Niederösterreichs einen erfolgreichen Start. In Summe konnten über 3.700 Menschen - 2.600 davon absolvierten sechs und mehr Einheiten - mit dem Bewegungsvirus angesteckt werden. Rund 2.100 nahmen den erhaltenen Gutschein für eine Ermäßigung bei einem der LeBe - Partnervereine in Anspruch und sind seitdem regelmäßig sportlich aktiv.", freut sich Dr. Petra Bohuslav.

Am 16. Juni 2012 fand das Abschlussfest des Seniorenbewegungsprojekts für Einsteiger statt. Wie bereits in den letzten Jahren gab es ein abwechslungsreiches Programm zum Mitmachen. Eine Teilnahme beim Fest in Lilienfeld war für jeden Verein möglich.

Nähere Informationen:
SPORT.LAND.Niederösterreich
oder
ASKÖ Landesverband NÖ,
Guido Wallner, Tel.: 02253/61877-15; Mail: g.wallner@askoenoe.at